Kleine Entwicklungsgeschichte von Hauges Handwerksglas. |
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Leif Hauge |
10 Jahre arbeitete ich in der Älghult Glashütte, davon 6 Jahre als Glasbläser. Nachdem ich dann als Lehrer für Glas an Dänemarks Designschule in Kopenhagen gearbeitet hatte, wurde ich 1991 arbeitslos. Dies sollte der Start sein für etwas Neues... | ||
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Da ich auch weiterhin mit Glas arbeiten wollte und nicht die finanziellen Möglichkeiten hatte, mir einen Schmelzofen zu leisten, suchte ich nach anderen Techniken. Außerdem war ich an umweltfreundlichen Recyclingtechniken interessiert. Daraus entstand dann meine Geschäftsidee. Nachdem ich 2 Jahre experimentierte und eine Werkstatt bauen ließ, wurde die Firma Heinz auf meine Produkte aufmerksam und bestellte 300 Teile als Kunden- und Werbegeschenke. Eine Werbekampagne mit Broschüren in den Ketchupregalen großer schwedischen Supermärkte hatte einen Pingpongeffekt zur Folge: auch andere Firma wollten sich ein umweltbewusstes Image durch Glasrecycling geben. Januar 1995, ein Jahr nach meiner Firmeneröffnung, wurde ein Gesetz erlassen, das die Firmen verpflichtet, selbst für ihre Glasverpackungen zu sorgen. Heute wird unser Glas in vielen Geschäften in Schweden verkauft, einen kleinen Teil exportieren wir bereits. Dank geringer Energie- und Materialkosten sind unsere Preise verglichen mit anderem Atelierglas relativ niedrig. Im April 2008 erheilt Hauges Handwergsglas den Umweltspreis der Uppvidinge Kommune. Die Begründung zur Preisverleihung war folgende: "Der Betrieb erhält den Kommune Umweltspreis für ihren verdienstvollen Umwelteinsatz im Jahre 2007. Die Firma hat einen innovativen Prozess zur Umformung von Glasflaschen entwickelt, welcher auf nationaler und internationaler Ebene Anerkennung findet. Beispiele für einige wichtige Ausstellung im Laufe der Jahre: Galleri De 20, Växjö 1994 Seit 12 Jahren gebe ich außedem im Winter Kurze zur Glasumformung für Schüler (ca. 160 Praktikanten) aus Orrefors, Kosta und der Kustakademie in Stockholm. Im Jahre 2000 war ich auf der Messe in Granada in Spanien vertreten, wo ich mit meinem mobilen Ofen arbeitete. Anschließend gab ich einen Kurs in einem Bergdorf in der Nähe. Außerdem war ich als Gastdozent an der Glasschule in Orrefors und Kosta tätig. Im Früjahr 2006 startete ich ein AIDS-Projekt in Namibia. Marie Johansson arbeitete dort für die Schwedische Afrikagruppe und es gelang ihr von der namibische Regierung und verschiedenen Firmen vor Ort eine finanzielle Understützung für das Projekt zu erhalten. Meine Idee war, eine umweltfreundliche Wiedergewinnungstechnik weiterzugeben, so dass die alten Flaschen, die überall herumliegen, einen Wert erhalten. Junge Auszubildende sollte angelernt werden und damit eine Perspektive für die Zukunft erhalten. Meine Frau und ich waren einen Monat vor Ort und richteten zwei Werkstätten ein, eine in der Kustschule in der Hauptstadt Windhock und eine in einer Berufsschule im Norden Namibias in Ondengwa. Im Herbst 2006 gaben wir dort einen einmonatigen Kursus, woraufhin sechs der besten Schüler zu einen 2-wöchigen Extrakurs anschließend nach Schweden kamen. Das Projekt war sehr geglückt; viele der Schüler arbeiten seither mit einer eigenen Glashütte und lernen ihrerseits neue Schüler an. |
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Hauges Hantverksglas, Leif Hauge, Haga, Kulltorp, 360 70 Åseda. Tel/Fax +46 (0) 481 660 29, +46 (0) 73-03 06 820 e-post: hauge@glasweb.se, Org.nr: 500513-2690 - Pg: 604419-2, Bg nr 5087-1797 F- Skattesedel finns. VAT-nr SE 500513 269001, Nordea, Box 464, 351 06 Växjö. Affärskontonr 3045 17 08172 IBAN: SE 34 3000 0000 0304 5170 8172, Bic. (swift-kod): NDEASESS
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